Es sind diese Momente der Fotografie wo Du einfach staunst, die Zeit stehen bleibt und es einfach nur passt. Wo Du Dich fühlst als wenn Du in Sekunden in einer anderen Zeit mit deiner Kamera bist. Wo ein Licht dich empfängt wo Du keine Sekunde mit der Kamera verschenken willst. Wo Du Dich fragst, wie fange ich jetzt diese Einmaligkeit ein, wo ist die beste Perspektiven um dies zu fotografieren, wo ist der beste Ausgangspunkte für meine Fotos. Hinknien, lege ich mich hin oder im stehen. Nur eins zählt, dieses besondere Flair festhalten!



























Ich bin vor Ort bei José Martinez Fernandez, dem Müllermeister von dem kleinen Ort Vega de Pope, in der Gemeinde Cangas del Narcea im Süden von Asturien. José wird im nächsten Jahre stolze 63 Jahre und ist tagtäglich bei seiner 650 Jahre alten Wassermühle vor Ort. Als Nebenverdienst betreibt er diese immer noch, da er als letzter Müller seiner Art die Tradition bewahren möchte. Tagtäglich werden etwa 300 bis 600 kg Mehl pro Tag gemahlen und dabei ist die Technik wie von einer vergangen Zeit oder die der Arbeit von aller anderen Wassermühlen. Die Kraft des Wassers setzt dabei zwei Mühlsteine in Bewegung die wiederum das Korn mahlen. Dieses Korn landet dann bei den noch wenigen Bäckern in Vega de Pope für die leckeren Brötchen.

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach … nein dies hier ist kein Museum sondern ein mystischer Ort, den die meisten Menschen wahrscheinlich nur aus Freilichtmuseen kennen. Wenn dieses Kleinod in Deutschland zu finden wäre, würde sich jeder Landschaftsliebhaber, Fotoenthusiast und auch Zeitschriften die Hände reiben. Die Frau von José Martinez Fernandez meinte nur erstaunt: “Da arbeitet man hier Tag für Tag und es nichts Besonderes, dann kommt Ihr hier vorbei und machen Fotos wie die Verrückten …”.

Der weiße Mehlstaub hat sich auf die Stühle, Tische alten Wagenräder gelegt





Durch die kleinen Butzenfenster dringt das Nachmittagslicht, Staubkörner und die Sonne tanzen 
gemeinsam. Die Spinnweben überall werden hier zur Kunst. 



In jeder Ecke der alten Wassermühle finden sich andere Motive



Ich höre nur noch meine Kamera rattern und kann gar nicht genug Momente fotografieren, ich könnte hier Stunden verbringen in dieser "Zeit vor unserer Zeit", dabei höre ich ständig die Mahlsteine arbeiten und rattern. Von draussen das Plätschern des Wassers, es ist unbeschreiblich schön dies zu sehen.


Leider gibt es von dieser 650 Jahre alten Geschichte keine Website, auch das örtliche Tourismusamt macht dafür keine Werbung. Warum eigentlich nicht? Diese Wassermühle präsentiert alles was den Tourismus in Asturien so außergewöhnlich macht. Die Regionalität, Nachhaltigkeit und Geschichte pur. Es ist nichts besonderes für die Menschen vor Ort, aber für Touristen ist das was sie entdecken möchten, mit Ihren Kameras fotografieren möchten - in jeder Ecke ist dies Asturien




Diese Fotostory #AsturiasInPics entstand in Zusammmenarbeit des Spanischen Fremdenverkehrsamtes und Turismo Asturias. Danke für die schönen Momente im schönen Asturien.

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