Sevilla mein persönliches Highlights der Städtetrips in Europa. Die Stadt ist voller Leben, quirlig, jung, aufgeschlossen, aber gleichzeitig mit soviel Geschichte verpackt. Genau dieses Flair wollten wir wieder einmal für 48 Stunden erkunden, etwas Sonne und Wärme spüren ... also rein in den Flieger und nach knapp drei Stunden empfing uns die Sonne mit Aussentemperaturen von 16 Crad in Sevilla.

Auf den Flughafen von Sevilla kann man sich für kleines Geld direkt einen Leihwagen mieten, was wir dann für 3 Tage auch ganz schnell erledigt hatten. Da wir diesmal ohne Hotelbuchung unterwegs waren hatten wir uns vorher über Camping Möglichkeiten in der Nähe des "Parque Nacional de Donano" einen der vielen Nationalparks in Andalusien erkundet und nach einen Campingplatz Ausschau gehalten und es vorab per Email serviert "unsere private Hütte".

Spanien, Camping,



Denn wir hatten ja vor nach einem Tag Sevilla unseren spontanen Spanienausflug in Richtung "Golf von Cadiz fortzusetzen.

Mit dem Mietwagen ging es nun vom Flughafen erst einmal Richtung Zentrum Sevilla ... die Kameras mal wieder richtig arbeiten zu lassen, schon alleine die Sonne war es wert. Wir entschieden uns spontan fotografisch tief einzutauchen in die Kathedrale "Santa Maria de la Sede" die grösste gotische Kirche der Welt .... diese geniale Architektur und Baukunst auf uns wirken zu lassen.
Urprünglich wurde die Kathrdrale 1184 - 1198 als Moschee erbaut, erst im Jahr 1248 erfolgt die Weihung als Kathedrale, zwischen den Jahren 1434-1517 erfolgte der Bau der gotischen Kathedrale.
In den weiteren Jahren 1528-1601 erfolgen weitere Baumaßnahmen, am beeindruckendsten dabei der obere Teil der Giralda (diese ist ingesamt 97m hoch). Von 1825-1928 erfolgen die letzten Arbeiten, dabei werden die drei Hauptportale errichtet und die Südwestseite.

Kathedrale
Der Kreuzgang (37m Höhe)

Der Hauptaltar ... beeindruckend von Schönheit und Gold

Die Kappele von Del Pilar

Silberaltar

Blick nach oben ... 

Für mich persönlich das Highlight, der Aufstieg auf die Giralda, 97m in die Höhe ragt dieser Turm in den Himmel, er ist gleichzeitig das Wahrzeichen von Sevilla. 

Der erste Blick beim Aufstieg 

Genau dieser einmalige Blick erwartet einen dann in 97m Höhe

Nach 4 Stunden Besichtigung tauchten wir dann ab in die vielen Gassen dieser wunderbaren Stadt, an allen Ecken drängen sich die Menschen zwischen Tappas Bars und kleineren Barockkirchen. 
Empfehlen persönlich möchte ich Euch die Campana, ein Kunsthandwerk und die Confiteria "La Campana" machen es perfekt und man taucht ein in das Leben Spaniens, inklusive der leckeren Kuchen.

Bei unserem letzten Besuch konnte wir leider die südliche Innenstadt nicht besuchen und mit Sonne, den Frühlingstemperaturen ging es nun die Piaza del Triunfo in Richtung Plazza de Espana. Dorf findet man den spanischen Pavillion "Palaca Espanol". 

Über einen künstlichen Kanal mit zierlich geschwungen Brücken (diese sind alle 
aus Keramik gefertigt) kommt man zum Palast 

 Alle Brücken, Plätze, Säulen und Bänke sind mit Keramik abgedeckt. 
Für mich ist es immer wieder faszinierend zu sehen, mit wie viel Hingabe und Kunst 
diese Handwerker gearbeitet haben. 

Auf dem Bänken vor dem Palast findet man in historischen Motiven die 52 Provinzen von Spanien.
Ein lauschiges Plätzchen die Sonne zu geniessen und sich nur einfach gut zu fühlen. 

Ein wunderschöner Tag in Sevilla ging zu Ende und wir machten uns auf zu unserer Unterkunft dem "Parque Nacional de Donano" was zirka 2 Stunden Autofahrt durch das wunderschöne Andalusien
bedeutet ... ein Lächeln, Musik, die Autoscheiben herunter gekurbelt, Sonne .... und so fuhren wir am 26. Dezember dem Meer entgegen.


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