Ein kleines Land zwischen zwei Ozeanen mit einer Biodiversität, die zu den höchsten der Welt gehört vier aktiven Vulkanen, einer stabilen Demokratie ohne Heer – das ist Costa Rica. Ein Drittel der Fläche Costa Rica`s steht unter Naturschutz. Das ist Weltrekord!


Am späten Nachmittag dem 26.02.2015 erreiche ich als begleitende Fotografin mit der Reisegruppe von travel-to-nature San José, die Hauptstadt Costa Ricas und durch die Zeitverschiebung von 7 Stunden ist es vor Ort erst gegen Mittag. Ein strahlend blauer, sonnendurchfluteten Himmel empfängt mich und ich sauge die angenehm, warme für Stadtverhältnisse klare Luft in mich ein. Herrlich! Der erste Nachmittag in Costa Rica gestaltet sich sehr entspannt, eine leichte Stadtwanderung quer durch San Jose und deren wenigen, kleinen Sehenswürdigkeiten und am zeitigen Abend fallen Alle sehr zeitig in Ihre Hotelbetten. Der 14 Stunden Flug von Deutschland hinterlässt seine Spuren! Um 06.00 Uhr morgens ist es aber vorbei mit schlafen und die lieben Mitarbeiter des Rincon de San Jose haben das Frühstück schon fertig: Costa-Rica-Kaffee, frisch gepresster Saft und das frische Obst (Bananen, Ananas...) erwarten uns. Den gegen 08.00 Uhr soll das Naturabenteuer Costa Rica beginnen.

Der himmelblaue Reisebus, David unser Fahrer, Ronny unserer Reiseleiter und natürlich die Teilnehmer der Gruppenreise machen sich auf, Costa Rica zu entecken. Auf dem heutigen Plan, der schlafende Riese, Volcán Poas. Vorbei an dem Wirr Warr von San Jose geht es hinauf in das Land, die Besiedelung wird geringer, die Vegetation üppiger und die Straße windet sich zwischen Kaffee‑, Bananen und Zierpflanzenplantagen mit einer immensen Steigung immer höher in die Berge. Die zirka 33 Kilometer lange Strecke führt uns bis auf 2.500 Meter über dem Meeresspiegel und teilweise hat man den Eindruck man besucht die Schweizer Alpen. 

VULCAN POAS

Der Poás ist einer der aktivsten Vulkane Costa Ricas. Der 2.700 Meter hohe Strato-Vulkan besteht aus zwei großen Kratern. Der See, der sich im südlichen Krater gebildet hat beinhaltet kaltes und klares Süsswasser, der nördliche die Laguna Caliente mit ungefähr 150 Metern Durchmesser und 300 Metern Tiefe besteht aus säurehaltigen Wasser. Er ist einer der aktiven Vulkane Costa Ricas und ist seit 1828 bereits 39 Mal ausgebrochen. Die letzten – zum Glück nur kleineren Ausbrüche – gab es am 25.02.2014. Vom Parkplatz aus führt ein Fußweg ca. 20 Minuten durch eine wunderschöne Vegetation, wir haben eine fantastische Sicht auf den dahinterliegenden Regenwald, der mit der Sonne in einem einmaligen Licht liegt. Ronny sagt uns noch „wenn wir ganz, ganz grosses Glück haben, können wir den Vulkan wolkenfrei sehen“. Sollte der Wettergott mit uns gnädig sein?

Und dann erreichen wir den Krater. Wir stehen wie angwurzelt auf dem Weg der auf einen Aussichtsplatz endet, blauer Himmel, wolkenfrei und vor uns liegt der Vulkan, in dem schönsten Licht was man sich wünschen kann … und ja der Wettergott ist mit uns gnädig.

Wolkenfrei und mit blauen Himmel … Vulkan Poás, Costa Rica. Auf Reisen mit travel-to-nature.
Wolkenfrei und mit blauen Himmel … Vulkan Poás

Wolkenfrei und mit blauen Himmel … Vulkan Poás, Costa Rica. Auf Reisen mit travel-to-nature.
Hautnah dem Vulkan ins Auge zu sehen … überwältigend

Mit regelmäßigen Eruptionen, Ausströmungen von Gas und Wasserdampf und zwei beachtlichen Kraterseen erscheint der Poás wie eine Mondlandschaft. Man bekommt einen Eindruck von den Urgewalten des Erdinneren, die Costa Rica mit seinen schroffen Bergen und lieblichen Tälern vor Millionen von Jahren geformt haben.

Wolkenfrei und mit blauen Himmel … Vulkan Poás, Costa Rica. Auf Reisen mit travel-to-nature.
Grummeln und Poltern und der Geruch nach Schwefel. Es riecht wie abgebrannte Streichhölzer oder wie im Hexenkessel. Der grünliche Kratersee mit seinem Säurewasser blubbert, spritzt und raucht.

Der Abstieg in den Krater ist allerdings verboten! Mit einem pH-Wert von weniger als 1 gehört der Kratersee zu den sauersten Seen der Welt. An den Rändern haben sich verschiedene Asche‑ und Geröllfelder in unterschiedlichen Farben gebildet haben. Durch die säure‑ und schwefelhaltigen Dämpfe in unmittelbarer Nähe des Krater See`s natürlich fast ohne Vegetation. 

Wolkenfrei und mit blauen Himmel … Vulkan Poás, Costa Rica. Auf Reisen mit travel-to-nature.

Erst oberhalb der Aussichtsplattform findet man verschiedene Pflanzen und Vegetation, durch den Säuregehalt ist in unmittelbarer Nähe des Kraters kein Wachstum möglich. 

Wolkenfrei und mit blauen Himmel … Vulkan Poás, Costa Rica. Auf Reisen mit travel-to-nature.
Hier stehe ich nun und schaue in einen echten, aktiven Krater hinein, Millionen Jahre Natur und ich kann dies live erleben. Ich könnte hier stundenlang stehen bleiben. Ich lasse alles an Fotomaterial arbeiten was ich mit habe und immer und immer wieder entdecke ich neue Momente.

Wolkenfrei und mit blauen Himmel … Vulkan Poás, Costa Rica. Auf Reisen mit travel-to-nature.
Nach zirka 30 Minuten Vulkan schauen und fotografieren führt uns der Wanderweg zu dem zweiten Kratersee See, durch tropisch-satte, grüne Vegetation geht es zirka eine halbe Stunde quer durch den Regenwald. Das Grün dieses Regenwaldes ist über und über mit Wasser und Sonnenlicht übersat.

Wolkenfrei und mit blauen Himmel … Vulkan Poás, Costa Rica. Auf Reisen mit travel-to-nature.
Auf uralten Ästen wachsen Bromelien und lassen ihre Blüten und Blätter herunterhängen ... die Natur ist überwältigend

Nach ungefähr einer halben Stunde wirklich sehr gemütlichen Gehens erreichen wir den zweiten Kratersee, die blaue Lagune "Botos", ein mit Regenwasser gefüllter, dicht bewaldeter und längst erloschener Krater. Die beiden Krater sind über einen durch Nebelwald führenden Wanderweg verbunden. Das Ufer des Sees ist sattgrün und die bewachsene Vegetation reicht bis an den See. Der Blick auf den See ist toll und es ist einfach unbeschreiblich blau, jeder würde sagen mit Photoshop nachgeholfen ... aber nix da.

Wolkenfrei und mit blauen Himmel … Vulkan Poás, Costa Rica. Auf Reisen mit travel-to-nature.
Auf einer Aussichtsplattform kann Du diese blauen Momente geniessen

Wolkenfrei und mit blauen Himmel … Vulkan Poás, Costa Rica. Auf Reisen mit travel-to-nature.

Wir können uns glücklich schätzen all dies unter blauem Himmel, ziehenden weißen Wolken gesehen zu haben, denn klares Wetter ist hier oben eher die Ausnahme ---> aber der Wettergott hat es sehr, sehr gut gemeint.

Nach unserer Wanderung und Vulkan Entdeckung geht es weiter in den tropischen Tieflandregenwald nach Puerto Viejo de Sarapiquí, auf dem Weg begegnen uns dabei immer wieder saftige Wiesen und Landschaften.


Am späten Nachmittag kommen wir in unserer Regenwald-Lodge "Hacienda la Isla Boutique Lodge" an, die mitten im Dschungel liegt, umgeben von üppiger Natur, brüllenden Affen und einer eigenen kleinen Kakaoplantage. Genau jetzt wo wir Alle einchecken beginnt es an zu regnen was aus dem Himmel kommt, aber wir befinden uns ja auch im Regenwald. 

Ein wunderschöner erster Entdeckungstag in Costa Rica auf der Gruppenreise Costa Rica Pur gemeinsam mit travel-to-nature geht zu Ende … im nächsten Artikel erzähle ich Euch mehr über die versteckte Lagune Jalapa und dem Regenwald hier in Costa Rica.

Meine Reise durch Costa Rica ist Teil der Fotostory #TraveltoNature_CostaRica + #DemipressCostaRica gemeinsam mit travel-to-nature.

Wer diesen Traum von Natur, Tierwelt und Vulkan Momente gerne erleben möchte: 
travel-to-nature GmbH
Franz-Hess-Str. 4
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Deutschland
Fon: +49 (0)7634 50550
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E-Mail: info@traveltonature.de
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