Safari“ bedeutet in Swahili „Reise“ – Safari ist das Abreisen und das Ankommen und das nomadenhafte Reisen von Ort zu Ort. Ursprünglich war der Begriff der Jagdsafari gleichbedeutend mit der Safari, aber dies hat sich zum Glück gewandelt und wir sind alle unterwegs mit unseren Kameras "auf den besten Fotoschuss". Ich gehe auch davon aus, dass die Leser dieses Blogs das erbärmliche Abknallen von Wildtieren in Gehegen („canned hunting“) komplett ablehnen und dagegen einen dicken Aufschrei in die Welt bringen.

Eine Hyäne kichert vor sich hin, in den Bäumen rascheln die ersten Affen und irgendwo in der Ferne brüllt ein Löwe, so beginnt ein Morgen im Ilkeliani Camp in der Masai Mara. Das 05.00 Uhr Wecken mit dem netten "Good morning" und schon steht der Kaffee / Tee auf dem Tablett auf der Zeltterrasse. Im Talek Fluss tummeln sich die Hibbos, Zebras nehmen den ersten Schluck Wasser ... Da die Camps hier nicht eingezäunt sind, müssen die Gäste immer mit Besuch von Hyänen, Elefanten und in ganz ganz seltenen Fällen sogar mit Löwen rechnen. Zelten und übernachten in einem Bush Camp in der Masai Mara bedeutet, Wildnis wirklich hautnah zu erleben und die Schönheit der afrikanischen Natur bereits beim ersten Morgenlicht erleben zu dürfen.

Sunset in kenya

Zu der Grundausrüstung des Tages wenn man sich auf die Suche der "wilden Tiere" in Afrika begiebt sollten immer dabei sein festes Schuhwerk, Sonnenschutz inkl. Sonnencreme, ausreichend Wasser zum trinken, ein Jacke (denn morgens kann es schon ziemlich kühl sein in der Masai Mara), Mückenschutz als Spray oder Creme. Nicht vergessen das Lunch Paket (des Camps) damit man den gesamten Tag im Bush vor Ort bleiben kann und nicht auf die Mittags Zeit zum Camp zurück muss.

Der Vorteil wenn man mit dem ersten "Büchsenlicht" in Afrika in den Busch auf Fotosafari geht, man erlebt all die Tiere noch in "Aktion", den in der der heissen Mittagssonne werden sie alle faul und dösen im Busch dahin. Was bei zirka 35 Crad auch sehr verständlich ist. 
Auf dem Weg Richtung Mara River zieht eine grosse Elefanten Herde an uns vorbei, gemächlich und zufrieden. Es ist immer ein Wunder diese Familien Band beobachten zu können, dabei sind die kleinen Elefanten immer in der Mitte der Truppe. Es ist auch hierbei geboten Abstand zu halten den sobald die Elefanten irgendeine kleine Gefahr wittern können sie ganz schön böse werden. 

Elephants in Kenya
Über Funk erhalten wir die Information das sich in der Nähe des Mara Rivers eines "Löwenhochzeit stattfindet" mit einem zirka 7 Jahre alten Löwen. Dabei muss man wissen, dass eine "Löwenhochzeit" zirka 14 Tage stattfindet und das Männchen und die Löwendame sich dabei immer und immer wieder begatten. Für die Tiere eine Zeit wo sie sich von ihren Rudel zurück ziehen und nur zu zweit leben. 

Löwen in der Masai Mara

Löwen in der Masai Mara

Löwen in der Masai Mara

Der Löwe ist zirka sieben Jahre alt und trägt eine mächtige Mähne, die Löwin muss nach den Schätzungen zirka drei Jahre alt sein. Dabei läuft der Sexualakt in einem Zeitraum von zirka 2 Minuten und unter starken Gebrüll ab, dann heißt es erst einmal wieder ausruhen ehe dieses Naturschauspiel innerhalb von 30 Minuten von vorn beginnt. Also mit Romantik und schmusen wie bei uns Menschen hat das sehr wenig zu tun.
Es ist ein imponieren, die Töne, die Gestik bei dem Akt der Liebe. Der zum Schluss nur dafür dient, die starken Gene des Löwen zum Erhalt des Lebens weiter zugeben. Ein gefühlsmässiges starkes Erlebnis und dabei sollte man auch gerne die Kameras ein mal weglegen, den Afrika ist auch der Moment, der Augenblick und die Beobachtung der Tiere und der Natur. So vergehen 4 Stunden die wir vor Ort bei den Löwen verbringen, dabei muss das Fahrzeug einige mal anders positioniert werden ... vielleicht haben diese Beiden das zuschauen satt und drehen uns deserwegen immer öfter den Rücken zu.

Aber auch hier gilt der Vorsatz "Immer mit Rücksicht auf die Tiere ... den nicht um jeden Preise werden Fotos gemacht und schon gar nicht wenn die Tiere in Ihrem Lebensumfeld gestört werden".

Wenn man abends dann in seinem Zelt liegt, die Tiere von Afrika rufen hört, seine Reisetagebuch schreibt kommen einen diese Worte in den Sinn:  „Alles was ich jetzt wollte, war, nach Afrika zurückkommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte,
lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach“ (Ernest Hemingway), ja und dieser Mann hatte recht.

Kenia und Fotografieren lernen, Ihr wollt 2014 mit dabei sein, dann schaut Euch gerne die Wildlife Fotografie Workshops an, mit einem der bekanntesten Wildlife Fotografen könnt Ihr die Tiere Kenia`s erleben und kennenlernen.

Eine Übersicht meiner Reiseerlebnisse , die ich seit Juni 2013 hier bei Reiseknipse geschrieben habe, findest Du im Archiv ansonsten gibt es mehr aus meiner schönen Fotowelt bei demipress.

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