Gestern war ich den schönsten Raubkatzen noch ganz nah und heute erreichten mich mehr wie traurige Nachrichten von Freunden aus Kenia. Kennt Ihr Duma die schnellste Raubkatze unserer Erde, vielen auch sehr viel besser bekannt als eine der schönsten Tieren unserer Welt ... die Geparden.
Aber wie lange werden wir Duma in Afrika noch beobachten können, denn die Bestandszahlen in freier Wildbahn gehen immer weiter zurück.

Von der Geschwindigkeiten gibt es kein anderes Tier was mit Geparden mithalten kann, sie können kurze Distanzen von 500 - 700 Meter von 120 km / Stunde aufbringen. Sehr viele Jagdversuche gehen dabei natürlich auch schief oder werden massiv gestört, auch durch Touristen.

cheetah in Kenia


Ich musste schon sehr oft feststellen das auch wir Menschen mit unserem Verhalten, Einfluss auf die Tiere nehmen wenn wir Reisen und und die schönsten Fotos mit nachhause bringen möchten. Leider mussten wir in der Masai Mara schon miterleben, wie Touristen mit Ihrem Auto eine Geparden Mutter so bedrängten, dass sie ihre Beute vor Stress nicht gefressen hatte und Ihr Hyänen sie abjagden. Da Geparden auch Ihren Flüssigkeitshaushalt aus den Blut Ihrer Beute stillen, war dieses Erlebniss und die Rücksichtlosigkeit der Menschen doppelt bitter. Nur durch diese Situation musste die Gepardin an das Wasserloch um ihren Durst zu stillen ... hatte aber immer noch nichts für Ihre Babys zum essen.

Cheetah in the Masai Mara, Kenya







Das sind die aktuellen Bestandszahlen von Geparden, die mich sehr sehr traurig stimmen: 
Masai Mara-Gebiet: 30 - 100 Stück
Serengeti: 200 - 1.000 Stück
Weltbestandsangaben: 5.000 - 20.000 Stück

Diesen Spruch sollten sich nicht nur Wildlife Fotografen zum Vorsatz nehmen, sondern auch viele Touristen:
"Respect for the animals and the natures should be at the top of the list in every wildlife photographer’s Rather than destroy what we love, we should all work hard to help it survive and generate public interest in our work".
Stammen tut er von diesen Wildlife Fotografen, der in mir die Leidenschaft und Liebe für Afrika geweckt hat und dem ich dafür mehr wie dankbar bin.

Kann ich als Tourist etwas tun um die Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen nicht zu stören, ich finde ja: 
•Respektieren wir immer die natürliche Umgebung und nehmen Rücksicht auf den Lebensraum der  Tiere (wenn ich mit kleinen Kameras und Objektiven unterwegs bin, dann halte ich den Abstand zu den Tieren und muss auf Portrait Aufnahmen verzichten).
•Berühre niemals wilde Tiere, reizen oder füttern diese. 
•Verlasse nie die ausgewiesenen Wege und bleibe immer in dem Fahrzeug. 
• Dein Urlaubsort/Masai Mara ist das Zuhause eines Anderen sowie all der anderen Lebewesen.

Eine Übersicht meiner Reiseerlebnisse , die ich seit Juni 2013 hier bei Reiseknipse geschrieben habe, findest Du im Archiv ansonsten gibt es mehr aus meiner schönen Fotowelt bei demipress.
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